Weniger aber besser

Oberste Ziele des Nachhaltigen Bauens sind Klimaschutz, Ressourcenerhalt durch Kreisläufe, eine gesunde bebaute Umwelt und soziale Verträglichkeit. Nur durch den Einsatz weniger, aber besserer und natürlicher Baumaterialien können wir unsere Klimaschutzziele erreichen, schadstoffarmer wohnen und arbeiten und gesunde Räumlichkeiten schaffen. Sinnbildlich dafür, wie man einfach bauen kann unter modernsten Standards und mit höchstem Comfort sind Strohballenhäuser, die aus wenigen Rohstoffen wie Stroh, Lehm, Holz und Kalk bestehen - siehe auch https://strohelemente.de/ Strohballenhäuser sind außerdem die klimapositivsten Gebäude, die wir bauen können. Und Stroh ist in rauen Mengen überall verfügbar.

 

Heutige Gebäude bestehen aus unzähligen Einzelstoffen, synthetische und natürliche. Wobei die Anzahl der synthetisch-chemischen Stoffe in einem durchschnittlichen Gebäude in Deutschland überwiegt. Diese komplexe Bauweise birgt eine große Menge an grauer Energie in sich, Materialien, die bei Rückbau auf der Deponie landen und ein großes Potential für Schadstoffe während des ganzen Lebenszyklus‘. Viele Schadstoffe machen sich erst nach Jahren oder Jahrzehnten bemerkbar durch Abbauprodukte, Alterung der Baumaterialien, Versprödung, Kurzlebigkeit von Baustoffen, versteckte Baumängel und -schäden.

 

Holz, Lehm, Tone, Kalk, Hanf, Seegras, Schilf, Stroh, Schafwolle, Leinöl und andere pflanzliche Öle, Naturharze, Farbpigmente sind Rohstoffe, mit denen wir einfacher, aber besser, langlebiger, gesünder, schadens-, schadstoffrei und klimaschützend bauen und sanieren sollten. Mit diesen Baustoffen sind auch die Vorgaben im GEG erfüllbar.